Sonntag, 1. September 2013

Anfangszeit

Man lernt jemanden kennen und trifft sich. Es stellt sich herraus, dass ein näheres kennenlernen definitiv drin sein muss.
Sprich, die Sympathie stimmt ;)
Vielleicht hat es auch direkt gefunkt und es gab diesen "WOW-Moment"...
Bei einem ... bei beiden, wer weiß?!

Es ziehen Tage, vielleicht sogar Wochen ins Land, in denen man sich immer näher kommt.
Man will interessant sein, versucht den anderen für sich zu gewinnen und hofft, das es klappt und, wie ich finde, liegt dort ein großes Problem.

Wann gibt man zu viel von sich preis?
Wurde uns nicht beigebracht sich auch mal rar zu machen?
Was ist mit der bekannten "Drei-Tage-Regel" ?
Muss der Mann die Frau umwerben oder darf sie das auch machen?

Und noch zig andere Fragen kommen auf, die scheinbar jeder anders sieht...Da kommen wir zum nächsten Punkt.

Wann fängt man an, sein Gegenüber mit seiner steten Präsenz zu erdrücken?
Wann macht man sich zu rar und der andere verliert das Interesse?

Es scheint wie ein Tanz. Ein Schritt vor, drei zurück, zwei wieder vor, einen zurück und so weiter...

Ich, für meinen Teil, bin der Typ Frau, der nicht in der Lage ist sich rar zu machen. Insbesondere nicht, wenn es so richtig geknallt hat und ich mich bis über beide Ohren verschossen habe.

Ich mag so viel Zeit wie möglich mit "ihm" verbringen, egal wie. Ob persönlich, am Telefon oder wenn es eben so sein soll, auch übers Nachrichten senden.

Derzeit bin ich in diesem Gefilde und hab Null Plan wie ich mich verhalten soll. Ich könnte die ganze Welt umarmen und weiß überhaupt nicht, wie ich damit auf ihn wirke.

Einsame Irre oder doch niedliche Verliebte??

Es sollte eine Anleitung oder einen Wegbegleiter für diese Zeit geben "Wie sie sicher in ihrem Hafen der Wahl ankommen" oder so :P

Ansonsten bleibt nur warten und hoffen alles gut zu machen, nicht übertrieben zu wirken und ganz man selbst sein. Nur ist das mit dem "Man selbst sein" gar nicht so einfach. Alles ist rosarot, das Herz läuft Amok und schlägt einem bis zum Hals...vom vermissen fange ich gar nicht erst an.
Man ist wie auf Droge, ein netter chemischer Prozess im Hirn bei Verliebten..wie soll man da bitte klar denken und "normal" sein?? Ein schlimmer Zustand, Kopflos durch die Gegend zu laufen, insbesondere wenn man gar nicht sicher weiß ob man im Hafen ankommt oder das Schiff auf der Zielgeraden untergeht...

Dennoch kann man die Gefühle nicht wegignorieren, macht bescheuerte Sachen und geht das Risiko ein. Mit nem Lächeln ins Verderben ... oder Glück, wenn man Glück hat.

Wenn ich in deine Augen seh,
So schwindet all mein Leid und Weh; 
-Heinrich Heine-

Und er hat soooo recht ... Ich empfinde auch so und ich hoffe sehr, dass das so bleibt.
Das dies mein Ende der Wiederholungsschleife ist und ich endlich das Größere gefunden habe bzw es mich.

Es scheint wirklich bergauf zu gehen, ein klitzekleiner Schritt nach dem anderen, das Ziel in Sichtweite ---> Glücklich werden.

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