Dienstag, 24. Dezember 2013

Was gut ist bleibt - was schlecht ist geht

Ich habe mich vor einiger Zeit echt daneben benommen und jemanden in nicht netter Art und Weise meine Meinung gegeigt...

Das kennt man so nicht von mir, ich bin immer ziemlich ruhig und versuche meine Abneigung höflich zu vermitteln...Und sollte ich es mal nicht schaffen, entschuldige ich mich sofort...was die Leute scheinbar dazu animiert mich wie einen Fußabtreter zu nutzen.

Damit ist es nun vorbei und ich habe den ersten Schritt in diese Richtung hinter mir.
Von mir wurde eine Entschuldigung erwartet...ich dachte ich höre nicht richtig.
Ich hätte es getan...wenn ich nicht dabei wäre es abzulegen nett zu Menschen zu sein, die es nicht verdienen ... Nun, meine Antwort war folgende :
"Willst du nun eine Entschuldigung hören?! Wirst du nicht. Ich habe jedes einzelne Wort genauso gemeint, wie ich es gesagt habe. Das Einzige was mir Leid tut, ist die Art und Weise wie ich es rüber gebracht habe. dennoch ändert es nichts an der Direktheit oder der Wahrheit hinter meinen Worten."

Ihr Blick sprach Bände und ich hab mich so gut wie nur selten gefühlt.

Ich habe es satt mich zu fügen, nur um jmd nicht zu verletzen... Mist bleibt eben Mist, ob ich es schick verpacke oder nicht ... und es gibt leider Gottes Menschen, die es einfach nicht anders verstehen...Desweiteren wird meine nette Art ständig als Zuneigung fehlinterpretiert...

Fazit - Ich werde anfangen meine Meinung unverblümt zu äußern und mal an mich zu denken...ich hab mir das so oft vorgenommen, nun ist es auch an der Zeit das durchzuziehen.

LG Jay

Freitag, 13. Dezember 2013

Ich habe schon oft den Satz gehört - "Jessy, schreib doch mal ein Buch. Bei deinen Erlebnissen kommt sicher etwas interessantes bei rum".

Leichter gesagt als getan. Klar, ich schreibe viel und gerne, aber eigentlich nur um frisch zu bleiben und meine Sorgen und Gedanken "aus dem Kopf" zu schreiben.

Ein Buch...nun die erste Frage die sich mir stellt → wo fange ich an?
In der Gegenwart...In der Vergangenheit...? Gar nicht so einfach. Möchte ich wissen warum ich bin, wie ich eben bin und wie ich dorthin gekommen bin wo ich heute stehe oder was alles geschehen ist, dass ich eben deswegen so bin...??? Ich bin mir nicht sicher. Also fällt es mit einer Biografie flach.

Wenn sich, wie bei mir, negatives, wie ein roter nicht enden wollender Faden durchs Leben zieht, ist es gar nicht so einfach es auf Papier zu bringen. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass es eine Phase gab in der mal nichts neg vorgefallen ist. Klar, es lief mal nen Monat oder zwei gut, aber was ist das schon auf 27 Jahre gerechnet? Eben - nichts!

Ich habe Glück, das ich einen relativ starken Willen habe.  Zumindest im Bezug auf das was ich nicht möchte und nicht sein/werden möchte.
Ich bin stark und habe noch nie aufgegeben, auch wenn ich oft gerne das Handtuch geschmissen hätte.  Ich bin nicht auffällig, wie andere Menschen, die sich auf ihre schlimme Vergangenheit berufen und Straffälligkeiten, Drogenmissbrauch und übermäßiger Alkoholkonsum damit entschuldigen.
Nein, ich bin immer meinen Weg gegangen, auch wenn ich oft Umwege nehmen musste oder in Sackgassen landete. Also, zurück und weiter geht's. Was bleibt einem auch anderes übrig?  Aufgeben ist keine Option! Nur ein viel zu leichter Ausweg...

Im großen und ganzen bin ich allein. Ich muss für mich und meine Kinder stark sein. Entscheidungen klug und vorausschauend treffen, weil sie manchmal böse Konsequenzen mit sich ziehen können, vor denen ich meine Kinder schützen möchte.

Ich versuche mein bestes um ein guter Mensch zu sein. Ein Mensch, dem Moral und Anstand noch etwas bedeutet und dies auch an seinen Nachwuchs weiter gibt.
Diese Welt ist schon schlimm genug. Jeder schimpft darüber, aber keiner fasst sich an die eigene Nase, um aktiv was zu verändern.
Jeder kehrt vor der Türe des Nachbarn, anstatt den eigenen Müll raus zu tragen...Und wenn das so weiter geht und an die kommenden Generationen weiter vermittelt wird, gibt es in einigen Jahren kein Bitte und danke mehr. Statt dessen eine kalte, emotional abgestumpfte Gesellschaft, die den Bach runter geht.

Wie dem auch sei, ich schweife extrem vom Thema ab. Und da wären wir beim nächsten Punkt → wie soll ich ein lesbares Buch schreiben, wenn meine Gedanken schneller sind als meine Hand, die mitschreiben muss?

Das passiert mir immer wieder. Ich fand an und ende bei was ganz anderem.

Versucht stark, gut und vorbildlich zu sein...vllt können wir die Zukunft so in eine angenehme Richtung lenken.

Eure Jay

Dienstag, 8. Oktober 2013

Herzmenschen

Herzmenschen haben es nicht leicht...wenn dann auch noch das Gefühlsgelenkte denken dazu kommt, ist alles vorbei,

Man ist vollkommen von seinen Gefühlen und seinem Herzen geleitet. Liebe, Angst, Sehnsüchte, Ärgernisse...Alles zig mal schwerer zu tragen, als für jemanden der rational denkt, das Für und Wieder abwägt. Ich beneide die Objektivität solcher Menschen.

Ich muss immer alle Szenarien durchspielen, die sich ereignen könnten...Wähle ich Weg 'A, ist es leichter zu tragen - ertragen ... Aber dann könnte Person XY verletzt oder sich auf den Fuß getreten fühlen ... Also Weg B...Ich stelle meine Bedürfnisse und Gefühle in den Hintergrund und nehme den, für mich, schwierigeren Weg.  Nur um niemanden zu verletzen, zu nahe zu treten und so wenig negative Konsequenzen zu erhalten wie möglich ... Ich habe schon vieles getragen was eigentlich viel zu schwer erschien. Aber, einem wird ja nur so viel aufgelastet wie man zu tragen vermag und mit jeder neuen Hürde, jedem Tiefschlag wächst man.
Und siehe da ... ich funktioniere noch... Die Grenzen des Tragens werden immer weiter gesteckt, je älter ich werde umso mehr scheine ich tragen zu können...Es ist mir nichts neues, das mir dabei Kopf schüttelnd und ungläubig zugeschaut wird. Es gibt auch Menschen die sich mir deshalb entfernen, weil sie damit nicht zurecht kommen das ich sehr emotional werden kann...Es ist selten vorgekommen, aber ich trage diese Emotionen dann und wann in extremen Maßen nach Außen ... um sie los zu werden... was natürlich nicht wirklich klappt.

Himmelhoch jauchzend zu Tode betrübt, glücklich allein ist die Seele, die liebt - 'Goethe-

und so ist es auch ... Ich versinke in Melancholie ... und wandere auf dem schmalen Grat von Wahnsinn und Genialität...

Mittwoch, 25. September 2013

Prioritäten?!

Ich war auch mal 20...Es ist erst fast sieben Jahre her, aber kommt mir schon vor wie Jahrzehnte.
Ich hab auch gefeiert und Dinge gemacht die nicht so toll sind, aber die zum erwachsen werden dazu gehören. Ich habe meine Prioritäten an Stellen gesetzt die heute für mich nichtig sind. Ich bin groß geworden und habe gelernt.
Damals war es mir wichtiger nichts zu verpassen, Zeit mit "Freunden" zu verbringen, die aus meiner heutigen Sicht gar keine waren. Schön-Wetter-Freunde...heute sehe ich vieles klarer und würde es anders machen...Ich weiß nun, dass wahre Freunde immer da sind und  nicht über einen urteilen, sondern dich so nehmen wie du bist...Ich weiß, dass es viel wichtiger ist anzukommen, einen Partner zu finden der auch mein bester Freund ist. Der mich mit meinen Macken, Fehlern und Kuriositäten liebt und zu schätzen weiß, was es bedeutet wenn ich ihm mein Herz zu Füßen lege.
Nur ne null hat keine Ecken und kanten..
Ich bin sicher eine 4...biete nichts als ärger, Suche aber die große und ehrliche liebe. So ist das mit mir. Ich bringe mein Paket mit und dieses spiegelt sich natürlich auch in meine heutigen Handlungen und Entscheidungen wieder. Ich möchte Sicherheit haben...eine Sicherheit wie ich sie nie hatte. Es gibt keine wirklichen konstanten in meinem Leben...Deshalb möchte ich wenigstens das Gefühl haben, diese in meinem Partner gefunden zu haben.

Ich brauche keine Millionen, kein Haus und kein Auto...Nur meine Kinder und einen Partner an meiner Seite der alles komplett macht...

Dienstag, 17. September 2013

Bienvenue chez moi

Kein großes drum herum Gerede...Ich komm direkt zum Punkt...

Wenn es mal gut läuft kommt mir immer was dazwischen, nämlich ich!
Ja, ich mit meiner großen Klappe und überdeutlichen Fürsorge für geliebte Menschen. Einfach mal auf die Zunge beißen und nichts sagen... mach dies nicht-mach das nicht...Du bist-du könntest...wenn du nur...In meinen Augen...Und meine Interpretationen von Dingen die geschehen oder gemacht werden, abenteuerlich !
Andere verstehen es gern als übertrieben, fehl am Platz und zu viel des "Guten". Jay, halt doch einfach mal den Rand! - warum sagt man mir das erst wenn es zu spät ist?? Es sollte eine App direkt für mein Hirn geben, die mich vor wahnsinns langen und vor Gefühlen triefenden Gesprächen und Nachrichten schützt.  ●übertreib nicht● müsste es irgendwo her laut erklingen.

Mach ich ja nicht, wäre meine erste Antwort...also doch, eigentlich schon, in den Augen von objektiveren Menschen...mir fällt es auch auf, nachdem ich solch eine Nachricht versendet habe oder wenn mein Gegenüber dumm aus der Wäsche guckt und ich mir denke (Naja, um ehrlich zu sein, spreche ich auch das aus) "scheiße, hab ich das jetzt tatsächlich gesagt??"

Erst neulich, ein feucht fröhlicher Abend und Jay zückt ihr Handy...keine gute Idee...absolut nicht. Aber da ist es schon geschehen.

"Ich liebe Dich, du Idiot!!!"

Super gemacht -.-'  *nicht das es nicht so ist, aber die Art und Weise es mitzuteilen ist doch echt wünschenswert...
Mal wieder ne dicke fette Landung im Fettnäpfchen... mittlerweile komme ich dort auch nicht mehr raus, ich bleib einfach drin sitzen und schau ab und an mal raus...bringt ja alles nichts.

Bienvenue chez moi.

Es ist ja nicht mal böse oder aufdringlich gemeint...Ich hab es halt nur nicht so diverse Dinge für mich zu behalten. Ich meine es wirklich immer nur gut und möchte das meine Lieben ausm Quark kommen. Da passiert es schon mal,  dass ich Dinge sage, die ne riesen Lawine ins rollen bringen.
Wer mit mir Zeit verbringt hat es schon nicht leicht, aber wenigstens immer was zu lachen...
Hey, was soll ich denn sagen? Ich muss es seit fast 27 Jahren mit mir und meinem wirschen Kopfkram aushalten und das immer! Auch nicht unbedingt lustig :P

Meine Oma hat mir in meiner frühen Kindheit schon gesagt "Jessica, du kommst damit nicht weit immer zu sagen was du denkst. Du stößt den Menschen vor den Kopf".
Meine Antwort?? Tja, so bin ich und so bleib ich...wer es nicht ertragen kann das ich unter verbaler Inkontinenz leide, muss nicht mit mir zusammen sein. Punkt.

Opa meinte nur,  wenn ich mal strebe, müsse man mir mein loses Mundwerk auch noch tot schlagen...recht hat er. Aber ändern? Ne,  dann bin ich ja nicht mehr ich...irgendwie...
Und sowieso...wenn ich dann mal still bin heißt es sofort mit mir stimmt was nicht und tausend Fragen ob es mit überhaupt gut geht... also bleib ich wie ich bin und gehe den Leuten mit meiner Inkontinenz weiter auf den Zünder und sorge für mächtige Lacher, wenn ich mich damit mal wieder bis aufs übelste blamiert habe ;)

Lg Eure Jay

Sonntag, 15. September 2013

Ich...

Ja, ich bin schwierig.
Ich habe Eigenschaften, die es meinen Mitmenschen nicht immer leicht machen mit mir umzugehen. In Momenten wo es nötig ist, sage ich zu wenig. In denen wo ich lieber ruhig sein sollte, sage ich zu viel...so ist das mit mir. Viel schlimmer noch, wenn ich jemanden mag oder gar liebe. Ich merke erst zu spät, dass ich genau diese Menschen mit meiner Art von mir distanziere, sie verschrecke mit meinen Gefühlen und das ich direkt darüber rede.
Ich bin zu emotional, zu sensibel und der Drang das auch zu sagen ist jedes mal viel zu groß, sodass es einfach aus mir raus sprudelt. Geduld? Ich? Ne, ganz schlecht. Wenn ich etwas bzw jemanden will dann schnellst möglich. Ich brauche Sicherheit das ich auf dem richtigen Weg bin. Ich mag es nicht, nicht zu wissen woran ich bin oder wie es weiter geht, wenn überhaupt.
Diese Angst treibt mich dazu Dinge zu sagen, die ich lieber für mich behalten sollte. Ich drücke mich zu extrem aus und bin zu impulsiv. Ich denke erst über die Konsequenzen meiner scheiß Ehrlichkeit nach wenn mein Gegenüber schon das Weite sucht.
Schlecht für mich. Ich bin zu offen, zeige zu viel Gefühl. Dabei möchte ich nur zeigen "Hey Du bist mir verdammt nochmal wichtig!"
Ist die Sehnsucht nach bedingungsloser und ehrlicher Liebe so groß das ich es nicht sofort merke, das es meinen Gegenüber zu viel wird??? Warum ist diese Sehnsucht überhaupt so groß? Sollte es nicht anders herum sein, er muss mir doch den Hof machen ...
Ich bin zu ehrlich. Egal in welcher Hinsicht, ich halte mich mit meinen Gefühlen und Gedanken nicht zurück, sondern posaune sie einfach raus.
Aber, auf der anderen Seite, will man doch genau so jemanden. Jemand der einem sagt was er denkt und fühlt um nicht im ungewissen zu sein. Um zu hören was an einem geschätzt wird und warum dieser Mensch mich überhaupt mag. Ich finde man bekommt viel zu wenig Feedback ob man gut ist wie man ist.
Ich gebe zu viel. Aber ich hab halt die Ansicht, das ein von mir geliebter Mensch nur das Beste verdient. In allen Bereichen. Aufmerksamkeit....Liebe....Aufrichtigkeit.
Ich möchte meinem Partner emotional so nah wie möglich sein.
Aber wenn einen die Gefühle übermannen was will man da machen? Alles ungesagt lassen und nur hoffen, dass es gut ausgeht oder die Situation beim Schopfe packen und dafür sorgen das man das Schicksal ein wenig in die richtige Richtung lenkt?
Hemingway hat mal gesagt, das im Krieg und in der Liebe alles erlaubt sei.
Ist das so? Irgendwie glaube ich nicht.
Nur so viel noch... Was aus Liebe geschieht, passiert jenseits von Gut und Böse.
Eure Jay

Sonntag, 1. September 2013

Anfangszeit

Man lernt jemanden kennen und trifft sich. Es stellt sich herraus, dass ein näheres kennenlernen definitiv drin sein muss.
Sprich, die Sympathie stimmt ;)
Vielleicht hat es auch direkt gefunkt und es gab diesen "WOW-Moment"...
Bei einem ... bei beiden, wer weiß?!

Es ziehen Tage, vielleicht sogar Wochen ins Land, in denen man sich immer näher kommt.
Man will interessant sein, versucht den anderen für sich zu gewinnen und hofft, das es klappt und, wie ich finde, liegt dort ein großes Problem.

Wann gibt man zu viel von sich preis?
Wurde uns nicht beigebracht sich auch mal rar zu machen?
Was ist mit der bekannten "Drei-Tage-Regel" ?
Muss der Mann die Frau umwerben oder darf sie das auch machen?

Und noch zig andere Fragen kommen auf, die scheinbar jeder anders sieht...Da kommen wir zum nächsten Punkt.

Wann fängt man an, sein Gegenüber mit seiner steten Präsenz zu erdrücken?
Wann macht man sich zu rar und der andere verliert das Interesse?

Es scheint wie ein Tanz. Ein Schritt vor, drei zurück, zwei wieder vor, einen zurück und so weiter...

Ich, für meinen Teil, bin der Typ Frau, der nicht in der Lage ist sich rar zu machen. Insbesondere nicht, wenn es so richtig geknallt hat und ich mich bis über beide Ohren verschossen habe.

Ich mag so viel Zeit wie möglich mit "ihm" verbringen, egal wie. Ob persönlich, am Telefon oder wenn es eben so sein soll, auch übers Nachrichten senden.

Derzeit bin ich in diesem Gefilde und hab Null Plan wie ich mich verhalten soll. Ich könnte die ganze Welt umarmen und weiß überhaupt nicht, wie ich damit auf ihn wirke.

Einsame Irre oder doch niedliche Verliebte??

Es sollte eine Anleitung oder einen Wegbegleiter für diese Zeit geben "Wie sie sicher in ihrem Hafen der Wahl ankommen" oder so :P

Ansonsten bleibt nur warten und hoffen alles gut zu machen, nicht übertrieben zu wirken und ganz man selbst sein. Nur ist das mit dem "Man selbst sein" gar nicht so einfach. Alles ist rosarot, das Herz läuft Amok und schlägt einem bis zum Hals...vom vermissen fange ich gar nicht erst an.
Man ist wie auf Droge, ein netter chemischer Prozess im Hirn bei Verliebten..wie soll man da bitte klar denken und "normal" sein?? Ein schlimmer Zustand, Kopflos durch die Gegend zu laufen, insbesondere wenn man gar nicht sicher weiß ob man im Hafen ankommt oder das Schiff auf der Zielgeraden untergeht...

Dennoch kann man die Gefühle nicht wegignorieren, macht bescheuerte Sachen und geht das Risiko ein. Mit nem Lächeln ins Verderben ... oder Glück, wenn man Glück hat.

Wenn ich in deine Augen seh,
So schwindet all mein Leid und Weh; 
-Heinrich Heine-

Und er hat soooo recht ... Ich empfinde auch so und ich hoffe sehr, dass das so bleibt.
Das dies mein Ende der Wiederholungsschleife ist und ich endlich das Größere gefunden habe bzw es mich.

Es scheint wirklich bergauf zu gehen, ein klitzekleiner Schritt nach dem anderen, das Ziel in Sichtweite ---> Glücklich werden.
Ein Mensch, ein Satz, ein Augenblick oder eine Berührung kann, von jetzt auf Gleich, dein ganzes Leben verändern.
Man versucht sich immer davor zu schützen, aber dann kommt dieser eine Mensch in dein Leben, der alles auf den Kopf stellt und ungewollt die Macht besitzt dich arg zu verletzen...nur der Mensch, der das weiß und es weder ausnutzt, noch zu seinem Vorteil nutzt, ist es wert wirklich geliebt zu werden ...

Samstag, 31. August 2013

Karma

...Eigentlich seid ihr etwas längere Texte von mir gewohnt, aber zu diesem Thema habe ich wohl nur wenige, aber sehr bedeutende Sätze für euch...

Karma ist alles! Ich bin der festen Überzeugung, das alles zu einem zurück kommt, egal ob gut oder schlecht. Natürlich stellt sich einem immer die Frage "Wann?" ... Und ich sage jedes Mal "Spätestens vor Petrus´ Tor wird abgerechnet" ... Kommt man rein oder nicht?! ...

Aber, ich durfte erleben, endlich, dass das Gute mittlerweile zurück zu kommen scheint.
Es ist so schrecklich viel Negatives in den ganzen Jahren meines Seins geschehen, das es wirklich Zeit wurde, dass sich das ändert.

Und das geschieht nun ... Ich habe Freunde auf die ich blind vertrauen kann. Alte die mir über die Jahre immer treu geblieben sind und neuere die sich schon p
oft bewährt haben. Alles in allem kann ich diese an einer Hand abzählen. Aber dafür sind es die treusten und tollsten Freunde die es gibt... Ich liebe Euch! ♥
Auch in der Liebe läuft es endlich mal :P ;)

Wie dem auch sei ... Das ist gutes Karma ... Keine Frage, all meine Bemühungen ein guter Mensch zu sein, scheinen sich grade zu rentieren...Ich stehe wieder gern auf und freue mich auf jeden neuen Tag der mich mit kleinen Schritten in die richtige Richtung bringt ---> ins Leben ...

Aber, es gibt auch negatives Karma und das, meine Lieben, ist worauf ich hinaus möchte.
Alles, wirklich alles, kommt zurück und auch davon durfte ich mich mittlerweile überzeugen.
Menschen die wirklich schlimmes getan haben wurden endlich zur Rechenschaft gezogen und das von der höchsten Stelle überhaupt... Also, ich werde weiter an meinem Karma arbeiten, immerzu und unerlässlich ... Denn das was ich in die Welt hineingebe, bekomme ich auch so wieder zurück. Vielleicht nicht heute oder morgen...aber irgendwann :)

Eure Jay

Mittwoch, 28. August 2013

Kennenlernen

Neue Menschen, vorzugsweise in Frage kommende Lebensabschnittsgefährten, kennen zu lernen, scheint in der heutigen Zeit ziemlich schwierig.
Wenn man Oma und Opa fragt, klingt alles so einfach...

"Ich hab deine Oma im Supermarkt an der Kasse kennen gelernt. Sie hatte einen schweren Einkauf und ich bot ihr an, tragen zu helfen"

Und so schreiben sich unendlich viele Liebesgeschichten...vor nun mehr als 50 Jahren -.-*

Heute sieht es schon anders aus. Alle blicken nur stur gerade aus oder auf´s Smartphone. Ansprechen??
-never-

Warum auch? Es lebe die non verbale Kommunikation. Facebook und Co. sei Dank (man beachte bitte die Ironie!) ist niemand mehr in der Lage auch nur einen ordentlichen Satz auf die Reihe zu bekommen.
Oder doch ... Es gibt einen schon x-mal gehörten Satz, den man mit "Glück" zu hören bekommt.

"Hast du Facebook"?

Nein, verdammt, hätte ich es, säße ich mit nem Cocktail am Strand ... (Soviel zur Grammatik)
Aber einen Account dort, ja, den habe ich. Wer auch nicht?

Zig Datingplattformen werben mit der elitärsten Auswahl an Niveauvollen Singles, natürlich immer ganz in deiner Nähe... Aber natürlich...Alle ... Hat denn keiner mehr die Muße sich in ein Café zu setzen und nette Menschen einfach mal ansprechen? Persönlich! Von Angesicht zu Angesicht und nicht beim stupiden rum schubsen von Buchstaben ... alá "Hi, wie geht´s? Was machst du grad"? Öhhhmmm... ich werde wohl vor meinem Rechner oder der Gleichen sitzen, sonst wäre ich doch wohl kaum online?! öÖ

Nun wie dem auch sei, Mama sagt immer "Lass die Finger von Männern aus dem Internet, da sind nur Irre und Typen die nicht ganz richtig sind".  Joa, aber ich bin doch auch in diesem Getümmel, zählt das dann auch für mich? Oder praktisch jedem 2ten der irgendwo im Netz angemeldet ist/war?!
Kann ja nicht passen...

Die Anonymität verschafft natürlich, grade solchen Leuten, ungemeine Vorteile...Man kann sein wer man will, muss sich nicht um sein schmuddeliges Hemd oder das kleine Bäuchlein kümmern ... und erstmal nett über etwaeilige Defizite hinweg tippen. Ich mag das nicht, das Chatten, ehrlich. Aber man ist ja irgendwie gezwungen diesen Weg einzuschlagen. Hey! Ich bin ein Mädchen, ich quatsch sicher keinen Mann auf der Straße an, ich will erobert werden. Also sucht man unter den ganzen "Irren" den Einen, der toll ist. Was sich aber mit der Suche der bekannten Stecknadel im Heuhaufen zu vergleichen ist.
Muss man durch, wenn man sich diesen Weg ausgesucht hat.
In dieser, ach so tollen, Zeit in der wir leben, bleibt einem das Stecknadel suchen leider nicht erspart.

-Ich hör schon wieder die Worte meiner Mum- ;)

Egal ... wir werden unseren Enkeln später erzählen "Oma hatte Facebook, Opa auch" Punkt

Ein Hoch aufs Internet ... NICHT


Zeitalter der non verbalen Kommunikation

Ich finde es schlimm, ehrlich, wenn ich könnte würde ich dagegen protestieren und alle zwingen mich anzurufen oder auf nen Kaffee zu mir zu kommen um sich auszutauschen.
Geht aber nicht. Jeder in meinem Umfeld/Freundes bzw Bekanntenkreis hat ein Handy mit irgendeiner Flat.

Internet - 10€
Simsen - 10 € 
----> bedeutet Millionen Nachrichten die geschickt werden und zu 85%  Nonsens enthalten.supi, nicht wahr?!

Wo sind die Zeiten hin, in denen man sich drei mal überlegt hat eine SMS zu schicken? Und in denen, die versendet wurden, wurde penibel darauf geachtet auch ja jedes Zeichen zu nutzen was man zur Verfügung hat...Da wurden dann auch schon mal Wörter einfach willkürlich zusammengeschrieben um Platz zu sparen. Ein einfaches "ok" zu senden, kam erst gar nicht in Frage...Hallo?? Vieeel zu teuer...

Heute bekommt man schöön jedes Wort einzeln, manchmal hat man Glück und bekommt sogar einen zusammenhängenden Satz ;) Rechtschreibfehler werden auch fein säuberlich einzeln korrigiert...

Ein Beispiel:

Heute 12.23 Uhr
Hi, wie geht´s
?

12.24 Uhr
Was macxt du so?
h

12.34 Uhr
Biste nicht da?

13.14 Uhr
Dann halt nicht 

Mal ganz ehrlich, wer hat schon Lust, im Minutentakt das bimmeln seines Handy zu ertragen?! Und es gibt natürlich nichts schöneres als ein Handy das ununterbrochen wegen Nonsens klingelt. Und man mag  es kaum glauben, aber die Korrektur der Rechtschreibfehler ist unnötig, es sei denn man schreibt ein wirklich unverständliches Wort, das Menschliche Gehirn ist nämlich tatsächlich in der Lage auch falsch geschriebene Wörter richtig zu lesen...Denn im Grunde lesen wir sowieso nicht jeden Buchstaben einzeln ... Also bitte, spart euch doch einfach einzelne Buchstaben die in irgendeinem Wort im vorhergegangenen Satz falsch waren...

Wenn ich chatten möchte, gehe ich in einen Chat, dafür sind die da und nicht mein Handy. Natürlich ist es wesentlich bequemer mal eben ein paar Tasten zu drücken und sonst nichts ... aber ein persönliches Telefonat/Gespräch ist doch vieeel angenehmer, man hört den Tonfall und weiß viele Dinge einfach besser zu deuten als ein geschriebener Satz... Ich hab auch WhatsApp, um wichtige Dinge oder kurze Sachen, schnell zu texten. Natürlich, man kann halt nicht immer telefonieren. Aber wenn ich mal nicht reagiere, dann hab ich wohl grade keine Zeit. Wenn es wichtig ist kann man mich anrufen, anstatt penetrant auf eine Antwort zu beharren und eine Nachricht nach der anderen zu schicken. Ebenso bei Facebook...Das nutze ich nur um wirklich richtig lange Texte zu versenden, anstatt eines Briefes...wobei ich diese immer noch allem vorziehe. Ich schreibe unheimlich gern auf die altmodische Art und Weise. Durch den Mailverkehr ist alles schon so schrecklich unpersönlich geworden ... warum sich dann nicht wenigstens die Mühe machen und sich hinsetzen um einen virtuellen Brief zu erfassen?

Hallo .... 

Einleitung
Hauptteil
Schluss

Dein/e ...

Eigentlich gar nicht so schwer oder?!

Aber wie schon gesagt, am liebsten sind mir immer noch handgeschriebene Briefe oder auch gern Karten etc. Man erkennt sofort, dass da jemand war, der sich Mühe gemacht hat und mir zeigt, dass ich diese wert bin.
Auch meine Bloggedanken kommen immer erst auf ein Blatt Papier, egal wo, ich hab immer Stift und Zettel dabei um etwas schnell notieren zu können ... und wenn mein Posting sorgsam überprüft wurde und ich mich damit zufrieden gebe, wird dieser erst sorgsam ab getippt und online gestellt ...

Also, ich bitte euch .. redet mehr, so entstehen auch weniger Missverständnisse, Lügen werden schneller herausgehört und es ist viel viel persönlicher.

Dienstag, 16. Juli 2013

Verloren ....

Auf der Suche nach mir selbst, habe ich mich verloren.

Ich wusste mal wer ich bin, zumindest bin ich davon ausgegangen. Denn derzeit kann ich mich nicht mal daran erinnern wer ich war oder was ich dachte wer ich bin.
Klar, ich kann Eigenschaften von mir benennen...negative und auch positive, ich weiß was meine Freunde und Familie an mir schätzen...Ich kann mir auch denken wie ich auf Fremde wirke....Aber bin das ich?

Mit jeder zerbrochenen Beziehung, beendeten Freundschaft, Menschen die aus meinem Leben gegangen sind oder von denen ich mich entfernt habe ... Verletzungen, Enttäuschungen und der Gleichen, ist ein Stück von mir gegangen. Mit jedem Menschen der mir nicht gut tat bin ich mehr und mehr zerbrochen ... So fühlt es sich zumindest an. Als sei ich ein Puzzle, das auch aus Teilen besteht die ich nicht in der Hand habe ... Die andere zu meinem  Bild hinzufügen mussten und auch wieder weg nehmen konnten ... 1000 Teile ... und gefühlte 999 fehlen ...

Nun weiß ich nicht mehr wer ich bin, infolge dessen auch dummer weise nicht mehr was ich eigentlich will. Und wenn ich was möchte, stelle ich es mehr in Frage als jemals zuvor ... oder ich möchte Dinge die unerreichbar erscheinen.

Kein tolles Gefühl wie sich herausstellt.

Und je mehr ich versuche mein Puzzle zusammen zu setzen, umso mehr verliere ich mich. Als würde ich mich nicht kennen.

Manchmal wünschte ich, ich könnte aussteigen, aus diesem wirren Ding was sich Leben nennt ... Neu anfangen, mit dem Wissen von Heute, die Wege anders gehen und manche Sachen in eine andere Richtung lenken. Mehr um Menschen gekämpft zu haben, die ich liebe bzw geliebt habe ... Um diese Leere nicht zu haben, die sie hinterlassen haben ... Für solch wichtige Menschen, gibt es auch keinen "Ersatz". Man kann keinen anderen nehmen, der diesen Platz einnimmt...funktioniert nicht, macht es nur schlimmer...

Ergo - Lerne damit umzugehen!

 Aber wie?! ... Wie soll man etwas hinnehmen was man nicht akzeptieren kann. Was man nicht will ?? ... Danke, danke das ihr mir diese Entscheidung einfach so abgenommen habt, ohne darüber nachzudenken wie es mir damit geht ... ohne darüber zu sinnieren ob ich vllt auch Jahre danach nicht damit zurecht komme ... vllt sogar niemals ... Glücklich?? Ich?? Scheinbar ist der Zug abgefahren ... Also stelle ich mich auf ein wenigstens zufrieden stellendes Leben ein und versuche zu lernen, es hin zu nehmen, dass manche Menschen dir alles nehmen was du bist ...

Montag, 15. Juli 2013

Wenn ein Herz bricht...



Wenn man ein Glas oder einen Teller fallen lässt, dann entsteht ein lautes, schepperndes Geräusch...
Wenn ein Fenster zerbricht, ein Tischbein zersplittert oder ein Bild von der Wand stürzt, kann man es hören...

Aber wenn ein Herz bricht, geschieht es vollkommen lautlos...

Eigentlich würde man denken, weil es so wichtig , so schwerwiegend ist, macht es einen Mordskrach, oder es erklingt vielleicht eine Art zeremonieller Ton, ein symbolischer Gong, eine Glocke...

Aber es passiert lautlos, obwohl man sich beinahe wünscht, da wäre ein Laut, der einen von den Schmerzen ablenkt..
Wenn es ein Geräusch gibt, dann in deinem Inneren...
ein Schrei, den niemand hören kann außer dir selbst, so laut, dass dir die Ohren klingen und der Kopf weh tut..

Aber das ist es ja mit der Liebe, niemand ist vor ihr gefeit...
Sie ist wild, roh, wie eine offene, dem Salzwasser ausgesetzte Fleischwunde und wenn diese Wunde wirklich aufbricht, dann geschieht es lautlos..

Du schreist nur im Inneren, und keiner kann dich hören...


('Dieser Text stammt nicht aus meiner Feder, ich weiß auch leider nicht auf wen er zurück zu führen ist, dennoch möchte ich ihn gerne weiter teilen und nochmal sagen wie wahr er doch ist.)

Sonntag, 30. Juni 2013

Wiederholungsschleife ...

... tja, da stecke ich wohl drin ... mal wieder seit einer gefühlten Ewigkeit.

Man dreht sich im Kreis und bemerkt es nicht mal. Da denkt man, man läuft weiter und doch steht man auf seinem Wege wieder und wieder an dem gleichen Punkt wie schon sooo oft zuvor. Dabei mag man das gar nicht mehr, man möchte doch weiter gehen ... da stellt sich mir die Frage : Unbewusst auch?! Ist es von meinem bewussten Denken wirklich in die Tiefen gelangt und auch von meinem lieben Unterbewusstsein verstanden worden? Ich will das nicht!!! Ich schreie es an ... aber bleibe ungehört, denn es ist und wird wohl niemals ankommen ... Herr Gott noch mal. Mein Unterbewusstsein stellt sich stur, will nicht einsehen, dass das ganze einfach irrsinnig und absolut nicht rational ist ... Tja, Pech gehabt. Damit muss ich dann wohl leben, so lang bis es das verstanden hat und umsetzt. Bis dato werde ich warten und weiter Kreisel spielen ... 2 Schritte vor, zehn zurück ... und immer wieder an die gleiche Stelle ...

Vielleicht hat der werte Herr da oben doch noch großes mit mir vor und erwartet, dass ich warte ...Bitte dann soll es so sein ... Schicksal, Zufall, Glück etc. pp. Ich warte das was geschieht! Und zwar fix. Ich kann Warteschleifen schon am Telefon nicht leiden, warum soll mein Leben dann in einer stecken?!
 

Samstag, 30. März 2013

Da haben sich nun einige Monate eingeschlichen und ich habe meinen Blog leicht vernachlässigt.

"Leicht", weil ich ja eher selten schreibe, in der Hoffnung schön im Allgemeinen zu bleiben und nicht aktuelle Themen von meinem eigenen Tun und Sein zu präsentieren ;)

Nicht ganz einfach und daher lasse ich lieber mal die Finger von der Tastatur, auch wenn es oftmals unter den Nägeln brennt zu tippen was das Zeug hält :D


So ... was soll ich noch schreiben?! Das Wetter ist ja eher ungemütlich und der Frühling lässt mächtig auf sich warten ... Demnach geschieht hier auch nicht wirklich was.

Darum erstmal ein "tüdelü" und mal sehen wann mich die Muse wieder küsst ...

Eure Jay