Dienstag, 24. Dezember 2013

Was gut ist bleibt - was schlecht ist geht

Ich habe mich vor einiger Zeit echt daneben benommen und jemanden in nicht netter Art und Weise meine Meinung gegeigt...

Das kennt man so nicht von mir, ich bin immer ziemlich ruhig und versuche meine Abneigung höflich zu vermitteln...Und sollte ich es mal nicht schaffen, entschuldige ich mich sofort...was die Leute scheinbar dazu animiert mich wie einen Fußabtreter zu nutzen.

Damit ist es nun vorbei und ich habe den ersten Schritt in diese Richtung hinter mir.
Von mir wurde eine Entschuldigung erwartet...ich dachte ich höre nicht richtig.
Ich hätte es getan...wenn ich nicht dabei wäre es abzulegen nett zu Menschen zu sein, die es nicht verdienen ... Nun, meine Antwort war folgende :
"Willst du nun eine Entschuldigung hören?! Wirst du nicht. Ich habe jedes einzelne Wort genauso gemeint, wie ich es gesagt habe. Das Einzige was mir Leid tut, ist die Art und Weise wie ich es rüber gebracht habe. dennoch ändert es nichts an der Direktheit oder der Wahrheit hinter meinen Worten."

Ihr Blick sprach Bände und ich hab mich so gut wie nur selten gefühlt.

Ich habe es satt mich zu fügen, nur um jmd nicht zu verletzen... Mist bleibt eben Mist, ob ich es schick verpacke oder nicht ... und es gibt leider Gottes Menschen, die es einfach nicht anders verstehen...Desweiteren wird meine nette Art ständig als Zuneigung fehlinterpretiert...

Fazit - Ich werde anfangen meine Meinung unverblümt zu äußern und mal an mich zu denken...ich hab mir das so oft vorgenommen, nun ist es auch an der Zeit das durchzuziehen.

LG Jay

Freitag, 13. Dezember 2013

Ich habe schon oft den Satz gehört - "Jessy, schreib doch mal ein Buch. Bei deinen Erlebnissen kommt sicher etwas interessantes bei rum".

Leichter gesagt als getan. Klar, ich schreibe viel und gerne, aber eigentlich nur um frisch zu bleiben und meine Sorgen und Gedanken "aus dem Kopf" zu schreiben.

Ein Buch...nun die erste Frage die sich mir stellt → wo fange ich an?
In der Gegenwart...In der Vergangenheit...? Gar nicht so einfach. Möchte ich wissen warum ich bin, wie ich eben bin und wie ich dorthin gekommen bin wo ich heute stehe oder was alles geschehen ist, dass ich eben deswegen so bin...??? Ich bin mir nicht sicher. Also fällt es mit einer Biografie flach.

Wenn sich, wie bei mir, negatives, wie ein roter nicht enden wollender Faden durchs Leben zieht, ist es gar nicht so einfach es auf Papier zu bringen. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass es eine Phase gab in der mal nichts neg vorgefallen ist. Klar, es lief mal nen Monat oder zwei gut, aber was ist das schon auf 27 Jahre gerechnet? Eben - nichts!

Ich habe Glück, das ich einen relativ starken Willen habe.  Zumindest im Bezug auf das was ich nicht möchte und nicht sein/werden möchte.
Ich bin stark und habe noch nie aufgegeben, auch wenn ich oft gerne das Handtuch geschmissen hätte.  Ich bin nicht auffällig, wie andere Menschen, die sich auf ihre schlimme Vergangenheit berufen und Straffälligkeiten, Drogenmissbrauch und übermäßiger Alkoholkonsum damit entschuldigen.
Nein, ich bin immer meinen Weg gegangen, auch wenn ich oft Umwege nehmen musste oder in Sackgassen landete. Also, zurück und weiter geht's. Was bleibt einem auch anderes übrig?  Aufgeben ist keine Option! Nur ein viel zu leichter Ausweg...

Im großen und ganzen bin ich allein. Ich muss für mich und meine Kinder stark sein. Entscheidungen klug und vorausschauend treffen, weil sie manchmal böse Konsequenzen mit sich ziehen können, vor denen ich meine Kinder schützen möchte.

Ich versuche mein bestes um ein guter Mensch zu sein. Ein Mensch, dem Moral und Anstand noch etwas bedeutet und dies auch an seinen Nachwuchs weiter gibt.
Diese Welt ist schon schlimm genug. Jeder schimpft darüber, aber keiner fasst sich an die eigene Nase, um aktiv was zu verändern.
Jeder kehrt vor der Türe des Nachbarn, anstatt den eigenen Müll raus zu tragen...Und wenn das so weiter geht und an die kommenden Generationen weiter vermittelt wird, gibt es in einigen Jahren kein Bitte und danke mehr. Statt dessen eine kalte, emotional abgestumpfte Gesellschaft, die den Bach runter geht.

Wie dem auch sei, ich schweife extrem vom Thema ab. Und da wären wir beim nächsten Punkt → wie soll ich ein lesbares Buch schreiben, wenn meine Gedanken schneller sind als meine Hand, die mitschreiben muss?

Das passiert mir immer wieder. Ich fand an und ende bei was ganz anderem.

Versucht stark, gut und vorbildlich zu sein...vllt können wir die Zukunft so in eine angenehme Richtung lenken.

Eure Jay