Dienstag, 27. Februar 2018

Enttäuschung / Resignation

Im Grunde ist die Enttäuschung kein schlechtes Gefühl, ganz im Gegenteil, denn sie bedeutet das Ende einer Täuschung und wir alle wissen - getäuscht werden möchte niemand.
Dennoch, auch wenn wir uns freuen sollten, eine Enttäuschung ist schmerzhaft, eine Enttäuschung kann man spüren...und das nicht zu knapp und sie tut verdammt weh, die Wahrherit tut weh und wenn man enttäuscht wurde, dann wurde man ja eigentlich nur mit der Wahrheit konfrontiert, vor der man selbst die Augen geschlossen hat.
Enttäuschung ist ein reißen in der Brust,
Schwindel und Übelkeit, keine Luft mehr bekommen und bitterliches Weinen...
Ein heißes Gefühl ganz tief im Inneren, das so entsetzlich weh tut, dass man keine Luft bekommt.
Es dauert vielleicht nur den Bruchteil einer Sekunde, aber es fühlt sich an wie in Zeitlupe ...
whhhhhhoooooooooooshhhh ... kommt das Gefühl und packt durch die Brust zum Zentrum, umklammert mit eisiger Hand die Pumpe und drückt zu.

Danke liebe Enttäuschung! Du bist zwar schön und gut, aber das, ne, das muss echt nicht sein.

Danach kommt Resignation. Tja, da hat man schon kein Glück und dann kommt auch noch Pech dazu. Dieses taube lähmende Gefühl. Man muss aufgeben, man kann ja eh nichts machen. Kontrollverlust pur.
So what. Das Leben geht weiter. Andere Wege haben auch schöne Steine... bla blabla bla ...

Und dann stumpft man ab. Mit jeder weiteren Enttäuschung stirbt auch ein Teil von einem selbst. Man stirbt wieder ein bisschen mehr. Man hat sich geirrt, man konnte sich nicht auf seinen Instinkt verlassen. Man traut sich selbst nicht mehr.

Ich werde immer besser im Mitmenschen umgehen und das soll schon allehand Erfahrung gekostet haben. Es tut weh zu spüren wie ich mich immer mehr verliere und immer mehr von meinem Glauben verliere... Aber die Hoffnung, die Hoffnung stirbt zuletzt oder wie war das ?

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